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Der Verband

Wasser- und Abwasserzweckverband Ahrensfelde/Eiche

3. Oktober 1990 Tag der deutschen Einheit

Die sich nun auch für die unmittelbar am Berliner Stadtrand gelegenen Dörfer abzeichnende Entwicklung war den politischen Entscheidungsträgern in den Gemeindeverwaltungen schnell bewusst. Allerdings war auch allen Beteiligten klar, dass ohne eine funktionierende Trinkwasserversorgung und Schmutzwasserentsorgung die Entwicklung der Gemeindegebiete nicht oder nur sehr zögerlich stattfinden wird.

Die Trinkwasserversorgung der Gemeinden Ahrensfelde, Blumberg, Eiche und Lindenberg erfolgte damals dezentralisiert, mit technisch völlig veralteten Kleinwasserwerken und über ein unzureichend dimensioniertes und schlecht ausgebautes Leitungsnetz. Eine zuverlässige Trinkwasserversorgung war nicht gewährleistet und die Möglichkeit neue Wohnbaustandorte und Gewerbegebiete zu versorgen fast ausgeschlossen.

Eine zentrale Schmutzwasserentsorgung war in keinem unserer Orte vorhanden.

Seit dem 3. Oktober 1990 gehörten nun auch die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung und die Entsorgung des Schmutzwassers zu den Pflichtaufgaben der Gemeinden im Land Brandenburg.

Wie geht man damit um, wie kann man diese Probleme lösen – das war die große Frage in dieser Zeit?

Die Mitglieder der Gemeindevertretungen von Ahrensfelde und Eiche wollten nicht auf eine Lösung von „oben“ warten und haben von Ihrer Entscheidungshoheit Gebrauch gemacht, um die weitere Entwicklung im Bereich der Wasserversorgung und Schmutzwasserentsorgung selbst bestimmen zu können.
Daraufhin wurde dann im Jahr 1992 durch die politischen Gremien der Gemeinden beschlossen, das geltende Landesrecht umzusetzen und den Wasser- und Abwasserzweckverband Ahrensfelde / Eiche zu gründen.

In den darauffolgenden Jahren schlossen sich die Gemeinden Blumberg und Lindenberg ebenfalls dem Verband an.
Nun galt es Strukturen zu schaffen und für die notwendigen Baumaßnahmen in den einzelnen Gemeinden ein gemeinsames Investitionskonzept zu entwickeln. Außer diesen Investitionsentscheidungen musste auch das normale Tagesgeschäft weitergeführt werden.

Der Wasser- und Abwasserzweckverband Ahrensfelde/ Eiche (WAZW A/E) musste nun entscheiden, ob er für die wachsenden Aufgaben eigene Kapazitäten entwickelt oder etablierte Partner aus der Wasserbranche vertraglich bindet. 

Im Ergebnis dieses Prozesses übernahmen die Berliner Wasserbetriebe (BWB) im Januar 1996 die technische und kaufmännische Betriebsführung des WAZV A/E und wurden Mitglied im Verband.

In den Anfangszeiten des WAZV A/E musste für die damals rund 5.000 Einwohner die Grubenabfuhr organisiert und ständig auftretende Rohrbrüche beseitigt werden Heute können sich die rund 13.000 Bürger in den vier Ortsteilen der Gemeinde Ahrensfelde auf eine komplett neue Infrastruktur im Bereich der zentralen Schmutzwasserentsorgung und ein im großen Umfang erneuertes Trinkwasserversorgungsnetz verlassen.

Mit den Berliner Wasserbetrieben haben wir außerdem einen sehr kompetenten und leistungsstarken Partner für die Betriebsführung an unserer Seite. Der WAZV A/E ist wirtschaftlich gesund und kann der zukünftigen Entwicklung in der Gemeinde Ahrensfelde optimistisch entgegensehen.“

Unsere Sprechzeiten

Dienstag: 8.00 Uhr – 12.00 Uhr und 14.00 Uhr – 18.30 Uhr
Donnerstag: 8.00 Uhr – 12.00 Uhr und 13.00 Uhr – 15.00 Uhr

Der Nutzen einer starken Partnerschaft

Berliner Wasserbetriebe sind Verbandsmitglied

Investoren wollen in Ahrensfelde und Eiche nach der Wende auf großen Ackerflächen Wohnsiedlungen entstehen lassen. Dafür reicht jedoch die erforderliche Infrastruktur nicht aus. In Ahrensfelde gibt es 1992 noch keine zentrale Schmutzwasserentsorgung.
Die Gemeinden Ahrensfelde und Eiche gründen am 18. November 1992 den Wasser- und Abwasserzweckverband Ahrensfelde/ Eiche (WAZW A/E).

Am Anfang stand die Grubenabfuhr

1993 traten auch die Gemeinden Lindenberg und Blumberg dem Wasser- und Abwasserzweckverband Ahrensfelde/ Eiche (WAZW A/E) bei.

Der WAZV A/E beschäftigte sich zunächst mit der Organisation des Abtransportes des Schmutzwassers aus den Sammelgruppen im Verbandsgebiet und beginnt mit dem Aufbau der für die zentrale Schmutzwasserentsorgung nötigen Infrastruktur.

1994 übernimmt er auch die Trinkwasserversorgung im Verbandsgebiet. Der Wasser- und Abwasserzweckverband Ahrensfelde/ Eiche (WAZW A/E) musste nun entscheiden, ob er für die wachsenden Aufgaben eigene Kapazitäten entwickelt oder einen etablierten Partner aus der Wasserbranche vertraglich bindet. Im Ergebnis dieses Prozesses übernehmen die Berliner Wasserbetriebe (BWB) im Januar 1996 die technische und kaufmännische Betriebsführung des WAZV A/E. Inzwischen sind die BWB längst auch selbst Mitglied im Verband.

Informationen zum Verband

Allgemeines

  • Betriebsführung durch die Berliner Wasserbetriebe
  • Versandgebiet: 50 km²
  • Einwohner: 12.725

Trinkwasser

  • Leitungsnetz: 120 km
  • Druckerhöhungsstation: 1 (im Gewerbegebiet Blumberg)
  • Jahresleistung: 667.000 Kubikmeter
  • Anschlussgrad: 100 Prozent
  • Keine eigenen Wasserwerke und Speicher

Schmutzwasser

  • Kanalnetz: 90 km
  • Pumpwerke: 33
  • Jahresleistung: 540.000 Kubikmeter
  • Anschlussgrad: 95 Prozent
  • Keine eigenen Kläranlagen

Ihre Ansprechpartner

Herr Herrling

Verbandsvorsteher

Tel.: 030/93 020 96 11

Herr Lampson

Bauleiter, techn. Beratung für Trinkwasser- und Abwasserhausanschlüsse

Tel.: 030/93 020 96 14

Frau Riemer

Kundensachbearbeitung, Verbrauchsabrechnung für Trink- und Abwasser

Tel.: 030/93 020 96 10

Frau Herrmann

Trink- und Abwasserhausanschlüsse, Anträge u. Bescheide, Instandhaltung, Reparaturen sowie mobile Entsorgung

Tel.: 030/93 020 96 12

Frau Wasmer

Trink- und Abwasserhausanschlüsse, Anträge u. Bescheide, Instandhaltung, Reparaturen

Tel.: 030/93 020 96 13

Kontakt aufnehmen

Sie können uns per Mail oder telefonisch unter 030 / 9302096-0 erreichen.
Bei Störung oder Havarie: Kostenlose Notfallnummer 0800 2927587

Wasser- und Abwasserzweckverband Ahrensfelde/Eiche

Lindenberger Straße 1
16356 Ahrensfelde

Telefon 030/93 020 96 0
Fax 030/93 020 96 96

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